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"Wir freuen uns auf den Freizeitplatz" PDF Drucken E-Mail

Von unserem Redaktionsmitglied Bernhard Müller

„Nach langem Warten und viel Vorbereitung geht es nun endlich los. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Es läuft positiv, alles ist im Gang. Wir freuen uns auf den neuen Freizeitplatz mit Strandfeeling, der auf dem Wartberg für alle Jugendlichen aus Wertheim entsteht.“ Das betonte Jessica Stang, eine der Beteiligten beim FN-Jugendprojekt „Von Jugendlichen für Jugendliche“, beim offiziellen Spatenstich am Montagnachmittag auf dem Gelände vor dem Fußballfreizeitplatz im Salon-de-Provence-Ring. Hier wird nun in einem ersten Bauabschnitt ein sechs auf sechs Meter großer Holzpavillon errichtet.

Neben mehreren Jugendlichen, die sich beim Projekt engagieren, waren Lothar Beuschlein, Vorsitzender des Bürgervereins Wartberg, und DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Dosch zum Spatenstich gekommen. Auch Stadtteilkoordinatorin Daniela Kölle, angestellt beim DRK-Kreisverband, der als Projektträger fungiert, war mit dabei. Und nicht zu vergessen zwei ganz wichtige Helfer: Franz Goldschmitt, der sich als Architekt und Bauleiter zur Verfügung stellt, und Bauunternehmer Gerhard Goldschmitt, der unter anderem mit seinem Bagger an der Baustelle im Einsatz ist.

Jetzt wird es also richtig „ernst“, die Idee vom Freizeitplatz mit Strandfeeling wird Wirklichkeit und in die Tat umgesetzt. Sichtlich erfreut zeigten sich deshalb alle am Projekt beteiligten Jugendlichen, dass nun gestartet wurde.

„Wir sind froh, dass wir so viel Unterstützung erhalten haben. Ganz große Arbeit haben die beiden Goldschmitts geleistet, ohne die wären wir verloren gewesen“, sagte Jessica Stang. Die Beiden hätten perfekte Maßarbeit geleistet und alles nochmals besser durchdacht, „als wir das gemacht hätten. In ihre Anerkennung schloss sie ebenso Lothar Beuschlein für seine vielfältige Unterstützung bei der Suche nach weiteren Sponsoren und Helfern ein wie auch Daniela Kölle, die die Patenschaft und Projektleitung mit übernommen habe. Jessica Stang dankte ebenso allen Sponsoren, die das Vorhaben förderten, und den FN, die das Projekt initiiert haben. „Am Anfang dachten wir, es wird viel leichter. Aber jetzt sind wir mittendrin, und es gibt kein Zurück mehr“, so Jessica Stang. Sie zeigte sich froh darüber, dass neben den am Projekt Beteiligten weitere Helfer gefunden wurden, die bei der Errichtung des Freizeitplatzes mitarbeiten wollen.

Eigenleistungen

Und diese Mitarbeit der rund zehn bis 15 Freiwilligen wird auch nötig sein. Denn immerhin müssen sie Eigenleistungen im Wert von zirka 12 000 Euro erbringen, wie Lothar Beuschlein erklärte. So übernehmen die Jugendlichen die Ausgrabung der sechs Fundamente, die 50 auf 50 Zentimeter breit und 80 Zentimeter tief werden. Da ist viel Arbeit angesagt. Der Bürgerverein habe von Anfang an das FN-Projekt „Von Jugendlichen für Jugendliche begleitet und gerne die Patenschaft übernommen, so Beuschlein. Für die Verwirklichung seien viele Vorbereitungen und Entscheidungen zu treffen gewesen.

Beuschelin dankte den Jugendlichen dabei für ihr großes Engagement und wünschte ihnen weiterhin viel Tatkraft und ein gutes Gelingen. Der Vorsitzende des Bürgervereins hoffte, dass der Platz in Zukunft gut genutzt und ebenso gepflegt werde. Seine Anerkennung sprach Beuschlein neben den beiden Goldschmitts auch der Stadt Wertheim aus, die nicht nur das Grundstück kostenlos zur Verfügung gestellt, sondern ebenso beim Bauantrag tatkräftig mitgewirkt habe.

„Ich war von Anfang an von der Idee und dem „tollen Engagement der Jugendlichen begeistert“, betonte Michael Dosch. Deshalb habe man seitens des DRK-Kreisverbandes gerne die Projektträgerschaft übernommen. Dosch dankte ebenso alle Beteiligten für deren Einsatz und freute sich auf eine baldige Einweihung des Platzes. Dieser werde eine Bereicherung für die gesamte Stadt sein, so der Kreisgeschäftsführer. Den Jugendlichen wünschte er, dass sie weiterhin Energie zeigen und „bei der Stange bleiben“.

„Es war kein einfacher Weg“, so Daniela Kölle. Jetzt sei sie aber „total froh, dass es endlich losgeht“. Die gemeinsame Arbeit mit den Jugendlichen hat echt Spaß gemacht.“ Kölle dankte neben der Stadt Wertheim, hier insbesondere dem Kinder- und Jugendbeauftragten Uwe Schlör-Kempf, allen Sponsoren, die sich für das Projekt eingesetzt haben. Hoch erfreut zeigte sie sich, dass zudem die Jugendstiftung Baden-Württemberg 2800 Euro beisteuert, die Firma Spessart Holzgeräte einen Nachlass für den Pavillon über 1000 Euro gewährt und auch die Sparkasse Tauberfranken eine Spende über 250 Euro geleistet habe.

Ihre Grüße ließ die im Urlaub befindliche Stadtteilbeiratsvorsitzende Renate Gassert übermitteln. Sie freue sich mit den Projektbeteiligten, dass ihre Idee nun Wirklichkeit wird. Allen am Bau Mitarbeitenden wünsche sie viel Glück und hoffe auf die baldige Inbetriebnahme. Verbunden mit ihrem Dank an die Planer, wünschte Gassert allen viel Energie bei der Umsetzung des Vorhabens, las Daniela Kölle ein entsprechendes Schreiben der Stadtteilbeiratsvorsitzenden vor.

 

 

Freizeitplatz Wartberg

- Der Freizeitplatz mit Strandfeeling, der am Wartberg nun entsteht, ist eines der drei Vorhaben, die beim FN-Jugendprojekt „Von Jugendlichen für Jugendliche“ umgesetzt werden.

- Daneben wird in Reicholzheim ein Dirtpark für Mountainbiker errichtet. Die dafür benötigte Erde wurde bereits angeliefert. Die weiteren Arbeiten erfolgen in Kürze. In Angriff genommen wurden auch die ersten Vorarbeiten für die Hangover-Bar im Jugendhaus in Wertheim.

- Für den Freizeitplatz auf dem Wartberg, für den nun der erste Spatenstich erfolgte, sind in den vergangen Tagen bereits einige Bauarbeiten geleistet worden. Wie Lothar Beuschlein, Vorsitzender des Bürgervereins berichtete, hat Bauunternehmer Gerhard Goldschmitt mit seinem Bagger den Mutterboden abgetragen und das Gelände eingeebnet. Hierbei muss lediglich der Maschineneinsatz bezahlt werden. Ansonsten stellt Goldschmitt seine Arbeitskraft nicht in Rechnung.

- Zudem wurde der Platz vermessen, das Schnurgerüst für den Pavillon erstellt und die Fundamente gekennzeichnet, die die Jugendlichen nun ausheben. Darauf wird der dann sechs auf sechs Meter große Pavillon errichtet. Anschließend soll der Untergrund des Platzes geschottert werden.

- In einem zweiten Bauabschnitt werden ein Gerätschuppen errichtet und die Sandflächen vorbereitet. Für den notwendigen Sand suchen die Jugendlichen noch dringend Sponsoren: „Wir sind dankbar für jede Unterstützung.“ Gleiches gilt für die Sitzgelegenheiten, die zusammen mit der Außengestaltung des Platzes in einem dritten Bauabschnitt aufgestellt werden sollen.

- Es ist die Jugend, die bereit ist, sich zu engagieren. Da stehen auch wir gerne mit Rat und Tat zur Seite“, begründeten Bauunternehmer Gerhard Goldschmitt, und Franz Goldschmitt, Architekt und Bauleiter beim Freizeitplatz, ihren persönlichen Einsatz.